Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wir freuen uns, dass du dich für OneUP interessierst!
Hier findest Du viele Antworten auf Deine Fragen.
OneUP. Unsere Werte. Unsere Mission.
Seit der Gründung des Unternehmes auf Gran Canaria im Jahr 2015 arbeitet ein internationales Team von wasserliebenden Menschen, welche über grosse Erfahrungen im Wassersport verfügen, an der Entwicklung und Weiterentwicklung von OneUP. Zudem verfügt das Team über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Produktion und Vertrieb. Seit 2015 arbeiten wir Hand in Hand mit weltweiten Organisationen wie dem Roten Kreuz und haben bereits diverse Inovationspreise erhalten. Unser Hauptziel ist es, das Bewusstsein zu schärfen und über die Bedeutung und schwere der Wassersicherheit aufzuklären.
Unsere externe Produktionsfirma ist ein führender, ISO-zertifizierter Hersteller von aufblasbaren Rettungswesten und Schwimmhilfen. Seit 2012 produziert das Unternehmen auf über 10'000 m² modernster Fertigungsfläche und erfüllt höchste internationale Sicherheitsstandards und Zertifikate, darunter ISO 9001, BSCI, SOLAS, BS EN ISO12402, MED, MEB und CCS. Mit eigener Entwicklung, globaler Präsenz und massgeschneiderten Lösungen werden über 300'000 Produkte in mehr als 50 Länder – zuverlässig, sicher und innovativ geliefert.
Wir, die OneUP Rescue AG, sind seit 2019 Generalimporteur der Marke OneUP und ihrer Produkte. Als Generalimporteur sind wir der offizielle und exklusive Partner der Marke OneUP für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das heisst: Wir kümmern uns um den Import, die Qualitätssicherung, den Vertrieb sowie Service und stehen als direkter Ansprechpartner für Händler und Endkunden in der gesamten DACH-Region zur Verfügung.
Wie funktioniert OneUP?
Bei Wasserkontakt löst sich die im Automat eingebaute Zellstofftablette (Auslösetablette/Bobbin) auf und gibt den gefederten Schlagbolzen frei. Durch die Federkraft dringt ein Dorn in die CO2-Patrone und öffnet diese. Das unter hohem Druck stehende Kohlendioxid dringt in den OneUP Rettungsring ein und bläst diesen sekundenschnell auf.
Dieses Prinzip hat sich Millionenfach bewährt und wird bereits erfolgreich seit vielen Jahren für Rettungsartikel bei der Marine und im Luftverkehr eingesetzt.
Ist OneUP ein Ersatz für meine Rettungsweste?
Nein! OneUP ist ein Rettungswurfgerät und kein Einzelrettungsmittel und ist deshalb kein Ersatz für deine Schwimmweste(n) auf dem Boot.
Aber! Das Modell OneUP NAUTIC Pro kann in der Schweiz inkl. kompletter Bodensee den vorgeschriebenen, klassischen, grossen und teils schweren Rettungsring als Rettungswurfgerät auf dem Boot offiziell ersetzen!
Auszug Binnenschifffahrtsverordnung BSV, Art. 143.5
Vergnügungsschiffe und Sportboote mit einer Antriebsleistung von mehr als 30 kW sowie Segelschiffe mit mehr als 15 m2 Segelfläche benötigen zusätzlich zu den in Absatz 4 genannten Rettungsgeräten ein geeignetes Rettungswurfgerät mit mindestens 75 N Auftrieb mit einer schwimmfähigen Wurfleine von mindestens 10 m Länge.
Ist OneUP auf meinem Boot in der Schweiz offiziell zugelassen?
Ja! Das Modell OneUP NAUTIC Pro ist von der Vereinigung kantonaler Schifffahrtsämter (Schweiz) sowie vom Amt für Schifffahrt & Verkehr vom Landratsamt Bodenseekreis (D) und der Bezirkshauptmannschaft Bregenz (AUT) als Rettungswurfgerät auf allen Seen in der Schweiz inklusive kompletter Bodensee zugelassen.
Die gesetzlichen Bestimmungen der Binnenschifffahrtsverordnung Schweiz (Art. 134, Absatz 5) und Bodensee Schifffahrtsordnung (Art. 13.20, Absatz 6) geben bei Motorschiffen mit mehr als 30kW (40PS) Antriebsleistung und Segelschiffen über 15m2 Segelfläche vor, zusätzlich zur klassischen Rettungsweste noch ein Rettungswurfgerät mit einem Mindestauftrieb von 75N (Bodensee 100N) mit mind. 10 Meter Wurfleine an Bord mitzuführen.
Ist OneUP auch im Ausland auf dem Boot offiziell zugelassen?
Ist der OneUP NAUTIC Pro nebst der Schweiz inkl. kompletter Bodensee auch in anderen Gewässern in Deutschland, Österreich, Kroatien, Italien usw. zugelassen?
Nein. Der OneUP NAUTIC Pro wurde in diesen Länder aktuell nicht für eine Zulassung angemeldet oder geprüft. Es gelten die Bestimmungen für Rettungsringe der jeweiligen nationalen oder lokalen Schifffahrtsbehörden.
Ein OneUP kann jedoch als zusätzliches, kompaktes, handliches, reaktionsschnelles und sicheres Rettungsmittel an Bord mitgeführt werden, um im Falle eines Mensch-über-Bord (MOB) Vorfalls keine wertvolle Zeit zu verlieren. In einer solchen Situation zählt jede Sekunde.
Wartung von OneUP (Prüfungspflicht?)
OneUP ist ein Rettungswurfgerät und kein Einzelrettungsmittel und ist deshalb vom offiziellen Wartungsintervall, wie man es von Automatik-Rettungswesten mit FSR-Wartungsplakette kennt, befreit.
Lebensdauer
Wo es jedoch um die Sicherheit von Menschenleben geht, ist die regelmässige Inspektion der entsprechenden Geräte unumgänglich. Nicht anders bei OneUP, wo der natürliche Alterungsprozess die Eigenschaften des Gewebematerials beeinflussen kann und auch die Funktion der automatischen Aufblasvorrichtung nicht vor eventuellen Beeinträchtigungen befreit ist.
Wartung
Mit Sorgfalt kannst Du die Wartung (Austausch der CO² Patrone und Auslösetablette) an Deinem OneUP selbst durchführen. Solltest Du Dir unsicher sein, wende Dich per Email an uns: [email protected].
Wartungsintervalle
Mindestens einmal alle zwei bis drei Jahre, sowie vor länger andauernden Einsätzen.
Warum? Im Automat (Sensor) liegt eine Zellstofftablette (Auslösetablette). Nach deren Auflösung durch Wasserkontakt wird ein Mechanismus aktiviert, welcher die CO2-Patrone aufsticht und damit das CO2 freisetzt welchen den OneUP innert Sekunden aufbläst.
Diese Zellstofftablette nimmt auch Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf und kann durch die Lagerung im laufe der Zeit bereits stark "angenezt" sein und deshalb möglicherweise den Auslösemechanismus aktivieren. Durch den Austausch kann diese (unnötige) Auslösung vermieden werden.
Hier findest Du unsere Videoanleitung für die Wartung inkl. einpacken!
OneUP gewährleistet die Funktionsfähigkeit nur bei Verwendung der Originalprodukte. Das Nachfüllset findest Du in unserem Shop.
In welche Länder liefert OneUP?
OneUP liefert an Privat- und Geschäftskunden direkt aus der Schweiz an Adressen in der Schweiz und Liechtenstein.
Privatkunden mit Lieferadresse in Deutschland oder Österreich bestellen bitte direkt über unsere Vertriebspartner in Deutschland.
B2B-Kunden (Geschäftskunden sowie Rettungsorganisationen) in Deutschland und Österreich werden vom Hauptsitz in der Schweiz betreut, jedoch direkt aus aus unserem Versandlager in D-79798 Jestetten beliefert. Wir verfügen über eine Deutsche Steuernummer.
Wie schnell bläst sich OneUP zu einem Rettungsring auf?
OneUP bläst sich bei Wasserkontakt automatisch in +/- 3 bis 5 Sekunden auf.
Kann ich OneUP mehrfach verwenden?
Ja, durch das einfache Auswechseln der Zellstofftablette und der CO² Patrone ist der OneUP innert zwei Minuten wieder einsatzbereit. Bitte verwende nur OneUP-Originalprodukte. Das Nachfüllset findest Du in unserem Shop.
Auf unserer Website findest Du zudem ein Video mit der Anleitung.
Nach jeder Auslösung muss die Auslöseeinheit bestehend aus CO² Patrone und Zellstofftablette (Auslösetablette) neu geladen werden:
- Deine Hände und die Auslöseeinheit müssen trocken sein
- Beachte die vorgeschriebene Patronengrösse (24g)
- Leere CO2 Patrone abschrauben
- Verschlusskappe abschrauben
- Alte Zellstofftablette (Auslösetablette) entfernen
- Neue Zellstofftablette (Auslösetablette) einsetzen
- Verschlusskappe aufschrauben
- Neue CO2 Patrone (24g Inhalt) handfest aufschrauben
- OneUP gemäss unseren folgenden Videoanleitungen neu verpacken
- Fertig für weitere Einsätze
Videoanleitungen:
- OneUP Nautic PRO und Original - LINK
- OneUP BEACH: LINK
Ist OneUP für Süss- und Salzwasser geeignet?
Ja. OneUP kann ohne Einschränkung in Salz- oder Süsswasser eingesetzt werden.
Löst OneUP auch bei Spritzwasser aus?
Nein. Der Auslöser von OneUP benötigt mehr als Spritzwasser. Zudem schützen die mitgelieferten wasserdichten Dry-Bags den OneUP vor Wasser im Boot, Schlauchboot, Kayak oder auf dem SUP und verhindert so ein unkontrolliertes Auslösen.
Kann ich auch andere Patronen wie z.B. von Rahmbläser verwenden?
Nein. Nur die originalen OneUP-Ersatzpatronen sind ISO-geprüft auf Füllmenge, Reinheit, Kompatibilität mit dem Auslösemechanismus und Süss- und Salzwasser Beständigkeit. In der Patrone befindet sich CO2 Gas, nicht zu verwechseln mit z.B. Gas aus Rahmbläser (N2O-Gas (Distickstoffmonoxid).
In welchen Sprachen ist die beiliegende Gebrauchsanleitung?
Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch.
Darf ich OneUP auch im Flugzeug mitnehmen?
Du planst eine Flugreise und willst OneUP Produkte mitnehmen? Gute Nachrichten – das ist möglich! Es gibt jedoch einige Vorschriften, die du beachten solltest. Hier findest du alle wichtigen Hinweise, damit deine Sicherheitsboje sicher und ohne Probleme an deinem Reiseziel ankommt.
Die originalen OneUP Rettungsringe enthalten je nach Modell 17 g oder 24g CO2 Patronen und stehen unter Druck. Aus diesem Grund gelten sie im Flugverkehr als „Gefahrgut“.
Nach den Richtlinien der IATA (International Air Transport Association) dürfen zusammen mit den OneUP Modellen (OneUP, OneUP NAUTIC Pro und OneUP Sport) bis zu zwei CO2-Patronen transportiert werden.
Ob die Mitnahme tatsächlich erlaubt ist, liegt jedoch letztlich im Ermessen der jeweiligen Fluggesellschaft und des Piloten.
Wir empfehlen deshalb die Produkte von OneUP und die CO2-Patrone(n) getrennt zu transportieren und 48h vor Abflug bei der Fluggesellschaft telefonisch „anzumelden“ oder spätestens vor Abflug am Check-in.
In welchen Grössen wird OneUP angeboten?
OneUP wird in einer Einheitsgrösse geliefert. Der „offene Ring“ passt für jede Statur ab 40kg.
Generell hängt der Auftrieb eines Menschen im Wasser nicht mit seinem Körpergewicht zusammen. Es gilt das archimedische Prinzip: “Die Auftriebskraft eines Körpers ist in einem Medium genau gross wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.” Das Körpergewicht hat folglich nichts mit dem Untergehen zu tun. Ein Mensch treibt praktisch neutral im Wasser. Allenfalls der Anteil von Muskelmasse im Verhältnis zum Fettanteil kann einen gewissen Einfluss auf den Auftrieb haben. Vereinfacht kann aber gesagt werden: Egal, wie viel eine Person wiegt, sie liegt immer gleich tief im Wasser und benötigt daher auch nicht mehr oder weniger Auftrieb. Neben einer leichten Auftriebshilfe, um den Körper an der Oberfläche zu halten, muss hauptsächlich der Kopf aus dem Wasser gehoben werden.
Ist OneUP auch für professionelle Rettungskräfte geeignet?
Ja. Unter anderem ist OneUP bei Sociedad de Salvamento y Seguridad Marítima, auch bekannt als Sasemar im Einsatz. Sasemar ist eine spanische Seenotrettungsorganisation mit Sitz in Madrid. Sie ist ein öffentliches Unternehmen (entidad pública empresarial), untersteht der spanischen Seeschifffahrtsbehörde und über diese dem Ministerium für Öffentliche Arbeiten (Ministerio de Fomento).
Zudem ist OneUP auch beim spanischen Roten Kreuz (Cruz Roja ), bei der niederländischen Küstenwache (KNRM) bei Sektionen der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) sowie bei Ortsgruppen der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) im Einsatz.
Empfehlungsschreiben von Rettungsorganisationen stellen wir Ihnen bei Bedarf gerne zu.